Vorgeburtliche Diagnostik

Erst-Trimester-Screening
Die Wahrscheinlichkeit ein Kind mit einem Down-Syndrom / Trisomie 21 zu erwarten ist abhängig vom Lebensalter einer Schwangeren. Während das Risiko im Allgemeinen bei einer mittzwanzigjährigen Frau sehr niedrig ist, steigt es allerdings jenseits desDreißigsten Lebensjahres langsam an und erreicht mit 35 Jahren erstmalig eine Wahrscheinlichkeit von 1% aller Schwangerschaften. Aus diesem Grund wurde unter anderem die Fruchtwaseruntersuchung eingeführt. Sie ermöglicht den werden Eltern eine genaue Bestimmung möglicher chromosomaler Erbgutstörungen wie zum Beispiel einem dreifachem Vorliegen eines Chromosoms 21, der oben erwähnten Trisomie 21.
Doch obwohl eine Fruchtwasseruntersuchung eine recht sichere Methode im Rahmen der Fehlbildungsdiagnostik ist, verbleibt ein Restrisiko von 0,5-1% der Fäle in denen es nach erfolgter Punktion zu einer Fehlgeburt kommt.  Deshalb wurde von Herrn Professor Nicolaides eine Methode zur Risikoabschätzung für die Trisomie 21, 13 und 18 entwickelt. Sie basiert auf der Messung eines im Nackenbereich des Embryos darstellbaren Flüssigkeitsdepots, und der Bestimmung von freiem beta-HCG und PAPP-A. Diese Laborwerte werden mittels einer Rechenformel in Bezug zueinander gesetzt und ergeben schließlich ein angepasstes, „Adjustiertes“ Risiko, das im Idealfall deutlich geringer ausfällt als das reine altersbedingte Risiko z.B. ein an Trisomie 21 erkranktes Kind zu erwarten.
Diese Untersuchung ist ungefährlich für Mutter und Kind, erfordert teilweise ein wenig Geduld bei der Untersuchung, bis der Embryo in der für die Messung geforderten optimalen Körperhaltung darstellbar ist und bietet zusätzlich zu den ermittelten medizinischen Informationen eine ausgezeichnete Gelegenheit zu detailierteren Betrachtung des heranreifenden Kindes in der Anfangsphase der Schwangerschaft.
Diese als Privatleistung durchzuführende Untersuchung findet zwischen der 11+0. Und der 13+6.   Schwangerschaftswoche statt. Hierfür ist unsere Praxis von der FMF-Deutschland offiziell zertifiziert.


3D-/4D-Ultraschall
Anfänglich auf das reine Babyfernsehen reduziert erschließen sich uns durch die 3D-/4D-Darstellung inzwischen immer mehr Möglichkeiten in der vorgeburtlichen Ultraschalldiagnostik, zum Beispiel bei ungünstigen Sichtverhältnissen und Kindslagen. Wir können Auffälligkeiten an der kindlichen Oberfläche, dem kindlichen Skelett und den inneren Organen mit größerer Sicherheit darstellen und einschätzen. Wir setzen hierbei hochmoderne Ultraschallgeräte mit großer Rechenleistung und einer überragenden Auflösung bereits im Graustufenbild ein. Um diese komplexen Geräte bedienen zu können wurden wir speziell geschult.
Durch die hohe Qualität unserer Bildgebung profitieren Sie bereits ab der ersten Ultraschalluntersuchung in Ihrer Schwangerschaft von der Sicherheit, die eine exzellente Ultraschalleinheit in der Hand gut ausgebildeter Untersucher vermitteln kann.
Darüber hinaus fördert eine gut nachvollziehbare Ultraschalluntersuchung die Bindung zu Ihrem ungeborenen Kind. Insbesondere die werden Väter haben auf diese Art und Weise die Möglichkeit früher als üblich einen Bezug dem heranwachsenden Kind zu entwickeln. Wegen dieser psychologisch bedeutsamen Wirkung au f die werdenden Elternlegen wir bei unseren Untersuchungen viel Wert auf das Erklären der Bilder und der Videosequenzen.

Farbdoppler-Ultraschall
Doppler-Ultraschalluntersuchungen werden für die Beantwortung spezieller Fragestellungen in der Schwangerschaft benötigt. Das hierbei angewandte Verfahren sollte wegen der hierbei teilweise verwendeten Energiedichte nur von speziell geschulten Ärzten eingesetzt werden. Diese bei korrekter Handhabung für das Kind völlig unbedenkliche Ultraschallmethode ermöglicht zum einen die quantitative und qualittative Einschätzung der Durchblutung der Gebärmutter-Blutgefäße und der kindlichen Blutgefäße.
Die Beuteilung der mütterlichen Blutgefäße hat einen präventiven Ansatz: sogenannte Schwangerschaftsgestosen, wie zum Beispiel eine Schwangerschaftsbedingte Bluthochdruckerkrankung der Mutter oder eine kindliche Mangelentwicklung im mutterleib lassen sich hiermit besser einschätzen.
Die Blutgefäßuntersuchungen am ungeborenen Kind selbst dienen der Zustandsbeurteilung des Kindes und geben Hinweise auf kindliche Stressreaktionen und kindliche Schonhaltungen.

Labor- und Stoffwechseluntersuchungen
Toxoplasmose- und Cytomegaliescreening
Blutzucker-Belastungstest
B-Streptokokken-Abstrich